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BuSiFe

Die Sippe Sturmmöwen, wagte sich dieses Jahr zusammen mit einigen anderen Pfadfindern aus den Stämmen Hratuga, Jaguar, Iltis, Normannen aufs BundesSingeFest und nahm daran teil als Singekreis "Hutheinis". Hier kommt der Bericht, ich wünsche viel Spaß beim lesen!

 

Hutheinis goes to BuSiFe

Das 19. Bundesingefest steht vor der Tür und auch die Hutheinis wollen sich diesen Spaß nicht entgehen lassen.

Freitag der 11.05.07 Ortszeit (Homberg) so nach 14.00

Im Homberger Pfadfinderhaus macht sich das Vorkommando an die Aufgabe, den Bus zu beladen. Ab 15.00 wollen wir fahren… Es kommt doch immer anders als man denkt, denn nicht nur Balu und Öffnix verspäten sich, auch Romeo schlägt erst um 16.00 in Homberg auf.

Dann geht es aber schnell Richtung Süden über die Grenze des guten Geschmacks  (die Wupper). Da Jens sich um Köln am besten auskennt, muss der „Bustitscher“ höchstpersönlich ran. Stautechnisch sind wir gerüstet und haben uns schon eine Route um den Stau vor Dellbrück gesucht.

Freitag der 11.05.07, Ortszeit(Köln) 16 Uhr

Im Pfadfinderheim Dellbrück läuft so langsam eine sonderbare, blassblaue Horde auf, es ist der Kölner Teil der Hutheinis.

Die Seepfadfinder treffen sich mit samt Gepäck am Pfadfinderheim, wobei schnell klar wird,dass man hier noch eine Weile sitzen würde da der Rest der Gruppe sich um eine Stunde verspätet.

Eine Stunde später:
es wurden fiese Bemerkungen verteilt, Leute gekitzelt und rumgealbert. So manch einer schafft es zwischendurch sogar ein Buch zu lesen!

Bis schließlich ein uns gutbekannter Bus auf das Pfadfindergelände rollt und die Kölner in heillose Angst und Schrecken versetzt:
 "Wer zum Teufel hat Jens ans Steuer gelssen?", ertönt fast gleichzeitig aus aller Munde. Man begrüßt sich auf Hutheinitypische Art mit sarkastischen Bemerkungen und ein paar beherzten Umarmungen. Schnell wrid das Gepäck verstaut, die Kölner Fraktion in den Packwagen eingeladen und schon befindet man sich auf dem Weg Richtung Adelsdorf in Bayern. Die Hutheinis beschließen auf der Fahrt noch was zu singen, also muss wohl oder übel Klampfix herhalten und die Gitarre aufs beste masakrieren, wobei anschließend Öffnix den Kommentar prägte: " Wenn Ohren kotzen könnten...".

Manch ein Hutheini wünschte sich er hätte Oropax eingepackt. Nachdem langsam auch die letzten Klänge der Gitarre verklungen sind greift man auf das launische Radio zurück was momentan den Hutheinis freundlich gestimmt zu sein scheint. Die akustische Folter der letzten Stunden hat da wahrscheinlich ihren Teil dazu beigetragen.
Nun schallt Schandmaul durch den Bus. Auf der Autobahn macht man eine seltsame Entdeckung, da klebt doch tatsächlich die DPSG aus Grevenbroich an unserer Stoßstange. Wir fahren einen Rastplatz an um gemeinschaftlich die Toilette zu überfallen und uns mit Proviant einzudecken, wobei so manch einer diese "bunte" Gruppe misstrauisch beäugt. Zurück am Auto trifft man alte Bekannte, den auch die Gruppe von Karthago-Persepolis ließ sich auf diesen Rastplatz nieder. ThePohl: "Ochne, nicht schon wieder diese Hutheinis!" Nach kurzer Begrüßung und einem Fahrerwechsel macht man sich auf weiter Richtung Adelsdorf.

Die Wasserflaschen kreisen öfters mal durch den Bus. Frisch gestärkt machte man sich wieder ans singen, wobei man doch die erstaunliche Entdeckung machen konnte, dass die anderen Fahrer auf der Autobahn durchaus eine Menge Sicherheitsabstand hielten. Nach langer Fahrt kam man schließlich ans Ziel Adelsdorf! Angekommen baute man bei in der Dunkelheit sofort das Zelt auf und verfrachtete das Gepäck, wobei dies ohne Zwischenfälle vonstatten ging. Anstelle jedoch sofort den Schlafsack aufzusuchen, inszenierte man einen gemeingefährlichen Raubüberfall auf die Verpflegungstation der Raubvögel und gesellte sich ans Lagerfeuer um auf die Nachzügler unserer Gruppe zu warten. Als diese dann eingetroffen waren gingen die meisten zu Bett da man am nächsten Tag ausgeruht sein wollte.

 

 

Samstag

Am Morgen halte der Weckruf: "Aufstehen" durch die Zelte und trotz solch Menschenverachtender Uhrzeit rührte sich so mancher Hutheini in seinem Schlafsack. Nach einem kurzen Protest aus der hintersten Ecke wie: "Können die nicht auch leise wecken?" wird klar,dass schon mehr Leben in unserem Zelt herscht als erwartet. Die ersten Köpfe tauchen aus dem Schlafsäcken auf und die ersten setzen sich sogar schon auf. Plötzlich hört man nur ein leises fiepen,welches von Norman stammt, welcher gerade von Sabine und Säge wach gekitzelt wird. Schön,dass ich genau gegenüberliege(also aus der Reichweite der beiden) und mich genauso daran erfreue wie der Rest im Zelt. Soviel Frühsport am Morgen MUSS einfach nur gesund sein. So bekommt man morgens Leben ins Zelt der Hutheinis. Als sich die ersten erheben und die Zeltplane aufmachen kommt direkt das nächste morgendliche Entertainment auf die Hutheinis zu. Die Waschstelle, welche genau vor unserem Zelteingang steht, ist stark belebt und so mancher müder Pfadi und Wölfling tippeln unsicher umher in der Hoffnung einen Wasserhahn für sich zu ergattern. Auch sieht man vereinzelte, zerschlagen Aussehende, Rover die wie Wüstentiere zur Oase der Waschstelle schlurfen.
Live Kino am morgen - was kann es schöneres geben! Auch so mancher von uns erhebt sich und gesellt sich zu der Masse an der Waschstelle. Die Wäsche ist schnell erledigt und so mancher wartet nun auf das Frühstück. Wir entscheiden uns dafür, unsere neuen Hutheinishirts zu tragen, welche Sabine mitgebracht hat. Schnell schlüpft man in die schönen neuen Shirts und begibt sich zum Frühstück. So mancher guckt der 13 köpfigen Truppe mit den schwarzen Hutheinishirt und dem darauf prangenden Totenkopfabzeichen etwas irritiert hinterher. Möglicherweise stammt daher auch die Bezeichnung "Man in Black". Hutheinis erwiedern, dass die Man in Black auch ab und zu was gutes für die Menschheit tun. Man gesellt sich in den großen Kreis auf der Wiese um sich anschließend nach der Ansprache von Batz auf das Frühstück zu stürzen. Leider spielt das Wetter nicht so mit, sodass man sich kurzerhand die Frühstückssachen aus der Küche holt und sein Frühstück im Zelt fortsetzt. Nach dem Frühstück wird gespült, wobei das Wetter sich inzwischen wieder verändert hat und nun die Sonne scheint. Leider wird der Sonnenschein durch den ständigen Wind etwas abgeschwächt. Weiter geht es mit der Baumpflanzaktion. Wir Hutheinis schenken dem Stamm Raubvögel eine  mit bunten Bändern verzierte Mispel. Leider sind die Allergiker unter uns von diesem Baum nicht sehr angetan, so dass der Baum schnell aus dem Zelt geschmissen wird. Sabine und Ulla machen sich daran,dass Messingschild für den Baum zu basteln während wir mit dem Rest der Heinis in eine ruhigere Ecke verschwinden um zu proben. Nach mehreren Durchläufen beider Lieder entschließen wir uns zu einer kurzen Pause. Diese nutze ich um mich auf die Suche nach den Verschollenen, Sabine und Ulla, zu begeben. Mit den beiden im Schlepptau kehre ich zum Probeort zurück und es wird weiter geübt, wobei Rainer so freundlich ist uns noch Tips zu geben. Zwischendurch stärken wir uns mit Keksen, Schokolade und Wasser, welche von Rainer für uns besorgt wurden. Schließlich macht man sich auf um den Baum zu pflanzen. Mit vereinten Kräften schaffen Mix, Balu, Jens und Bernd das Loch, wobei der Rest (erfolgreich) moralische Unterstützung  bietet. Schnel ist der Baum gesetzt, gegossen und auch das Schild prangt schön davor. Die Hutheinis, zufrieden mit ihrer "Arbeit", posieren noch für ein Guppenfoto und rüsten sich dann auf zum Singewettstreit. Versammelt wird sich im Heim der Raubvögel, welches sie mit viel Mühe selber gebaut haben. Ca. 300 Pfadis und Wölflinge tummeln sich nun in einem großen Raum udn sind gespannt, was sich auf der selbstgebauten Bühne aus Holzstämmen bald tun wird. Die Jury eröffnet das BuSiFe mit einer Ansprache und einem munterem Liedchen, dann wird die Reihenfolge der verschiedenen Kategorien festgeleg. Als erstes kommen die Meuten, dann die Sippen, darauf die Singekreise und zum krönenden Schluß die Stämme. Die Meuten beginnen,wobei sich mancher über den starken Bartwuchs und die Größe der Meutenmitglieder wundert. Später stellt sich heraus, dass es sich hierbei um einen Täuschungsversuch der Teamer von der Sippenführerschulung handelt, welche wohl anch dem Motto antraten: " Konkurrenz belebt das Geschäft". Nach dem die 3 Meuten fertig sind folgen die Sippen, wobei in dieser Kategorie ca. 5 Sippen antraten. Als die Kategorie Singekreise startet, kriegt manch ein Heini schon Bammel, da man selbst die letzte gruppe in dieser Kategorie ist. Kurz vor dem Auftritt will eienr der Heinis kneifen, wobei die Masse ihn schnell wieder "überreden" konnte. Jetzt ist es soweit, wir machen uns mit gemischten Gefühlen auf den Weg hoch auf die Bühne. Jeder ist nervös und es lässt sich nicht so leicht übersehen aber man fasst sich schnell und bereitet sich auf den Auftritt vor. Annaix macht die erste Ansage und schon geht es los "Fuß vor Fuß" wird gesungen und man konzentriert sich nur aufs singen. Dann macht Ulla die zweite Ansage und auch "Für die meisten klingt die Glocke" geht gut rüber. Zwar hatten sich einzelne mal kurz versungen fanden aber sofort wieder ins Lied rein, so dass es nicht groß auffiel. Erleichtert machen wir uns von der Bühne und hören uns noch die Stämme an. Nach dem Singen folgt das Essen. Bis zum Abend spielen wir im Zelt "Werwölfe" und machen uns dann auf zur Siegerehrung. Alles versammelt sich wieder im Heim der Raubvögel, wobei diesmal überall Kerzen stehen und auch selbstgebastelte Lampen hängen. Diese in Gläsern gestellte Kerzen. welche an einer Leine hängen sollten am Abend noch manch einem Kopf zum Verhängnis werden. Dier Urkunden werden überreicht und die Hutheinis machen den 5. Platz in der Kategorie Singekreise. Jens nimmt die Urkunde entgegen und bekommt mitgeteilt, dass man usn nächstes Jahr gerne wiedersehen würde. Daraufhin stellte dieser sich erstmal die Frage ob man uns auch wieder hören will! Die Urkunde wandert durch unsere Reihen und jeder begutachtet die schön gestaltete Urkunde und weiß, dass er seinen Teil dazu geleistet hat. Manch einer gesellt sich noch zu der Singerunde, doch die meisten Hutheinis gehen früh schlafen um am morgen weider "fit" oder das was Hutheinis als Fit definieren zu sein.

Sonntag

Mit dem sanften Ruf: "Aufstehen, es ist schön ein Pfadfinder zu sein!" werden wir aus unseren Träumen geholt. Heute dauert es etwas länger bis alle wach sind, doch zum Frühstück schafft es jeder. Danach werden die Sachen gepackt und die Heinis wuseln unentwegt hin und her. Das Zelt wird abgebaut und das Gepäck verstaut. Die Hutheinis bauen noch die Waschstelle mit ab und begeben sich dann zu der Müllkette mit 300 Leuten. Schnell ist die Wiese wieder sauber und man verabschiedet sich von den anderen, meist mit dem Satz:" Wir sehen uns auf Exploris!". Dann sitzen auch wir wieder in unseren Autos und fahren los, wobei die Hutheinis sich nochmal alle an der nahe gelegenen Tankstelle treffen um sich von Säge, Rainer und Norman zu verabschieden. Man nimmt kurzzeitig mit einem Mehrheitsentscheid Norman von den Wikingern in die Hutsbruderschaft der Hutheinis auf und schickt ihn dann heimwärts. Nahc ein paar Stunden kommen wir in Köln am pfadfidnerheim an, wobei die meisten Hutheinis auf dem Rückweg geschlafen haben. Man schmeißt uns vier Kölner raus und verabschiedet sich herzlichst. Wir gucken dem Bulli noch nach um sicher zu gehen,dass nun auch alle Hutheinis weg sind und machen uns auf dem Heimweg. Beim BuSiFe 2008 werden wir hoffentlich wieder unsere Gesangskünste zum besten geben.

14.6.07 12:23


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